Wenn dich Gedanken am Schlafen hindern

Wer kennt es nicht - das Gedankenkarussell

Ein Datenstrom an Gedanken setzt sich in Bewegung. Und oft genau dann, wenn wir uns vom äußeren Treiben zurückziehen und zur Ruhe kommen wollen.


Besonders unangenehm wird dieser Lärm im Kopf, wenn wir eigentlich einschlafen möchten – oder von unseren Gedanken sogar mitten in der Nacht aus dem Schlaf geholt werden.

Für genau diesen Fall möchte ich dir mit diesem Beitrag einen kleinen Erste-Hilfe-Koffer an die Hand geben. Verwende ihn gerne als Impuls – vielleicht kommt dabei auch deine eigene Kreativität in Gang und du findest noch weitere Möglichkeiten, die für dich funktionieren.

Die Themen, um die sich unsere Gedanken drehen, können dabei ganz unterschiedlich sein und manchmal auch ziemlich tief gehen.

Hier findest du einen ausführlicheren Beitrag - "Gedankenkarussell stoppen und wieder bei dir ankommen"

Zuerst einmal: Stopp!

Wenn dein Kopf voll mit Gedanken ist, entsteht mentaler Druck. Und jeder Druck möchte sich ausdrücken. Wenn das nicht gelingt, bleiben die Gedanken gewissermaßen stecken – und beginnen zumindest, sich im Kreis zu drehen.

 

Eine vielleicht wichtige Erkenntnis dabei:

Du bist nicht deine Gedanken. Du bist derjenige, der sie beobachtet.

Du bist sozusagen der Karussell-Betreiber – aber nicht das Karussell selbst.

Und als Beobachter bzw. Karussell-Betreiber kannst du gleich einmal die „Stopp-Taste“ drücken: Sag einfach leise in dir oder auch laut „Stopp!“ oder „Halt!“

Damit unterbrichst du den Gedankenstrom und schaffst einen Moment Abstand. Nun kannst du beobachten, welche Gedanken tatsächlich deine Aufmerksamkeit verdienen – und welche gerade einfach nur ihre Runden drehen.

„Wir leiden häufiger in der Vorstellung als in der Wirklichkeit."

˜ Seneca

Durchatmen

Nimm ein paar tiefe Atemzüge. Dabei kannst du eine Hand auf dein Herz und eine auf deinen Unterbauch legen.

Atme tief ein, als würdest du an einer Blume riechen. 🌹

Und atme wieder aus, als würdest du eine Kerze ausblasen. 🕯️

Spüre, wie sich dein Unterbauch mit dem Atem hebt und wieder senkt. Wiederhole das einige Male, bis sich ein Gefühl von Ruhe und Entspannung einstellt.

Die bewusste Bauchatmung kann dabei auch ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.

Drei Fragen, die dir helfen können

Wenn Ruhe und Entspannung eingekehrt sind, stelle dir diese drei kurzen Fragen:

  • Kann ich JETZT etwas damit tun?

  • Muss ich das wirklich JETZT lösen?

  • Hilft mir dieser Gedanke JETZT weiter?

Wenn du alle drei Fragen mit Nein beantworten kannst, musst du den Gedanken trotzdem nicht krampfhaft loswerden.

Du kannst ihn stattdessen einfach stichwortartig auf ein Blatt Papier schreiben.

Das kann bereits Erleichterung bringen. Und du musst keine Angst haben, dass du den Gedanken bis morgen wieder vergessen hast, wenn du dich tagsüber damit beschäftigen möchtest – sofern er dann überhaupt noch wichtig ist.

Das Aufschreiben ist bereits eine Form des Ausdrucks. Und gleichzeitig bekommt auch dein Verstand das Signal: Ich habe deine Gedanken bemerkt. Du musst sie mir nicht die ganze Nacht präsentieren.

„Nicht jeder Gedanke, der nachts laut wird, braucht auch nachts eine Antwort."

Gedanken einfach freilassen

Eine weitere Möglichkeit, die Gedankenflut abfließen zu lassen:

Stell dir vor, du befüllst Seifenblasen mit deinen Gedanken – mit einzelnen Sätzen, Worten oder Bildern.

Mit jedem Ausatmen schickst du eine dieser Seifenblasen in die Luft und beobachtest, wie sie davonschwebt und schließlich zerplatzt.

Gedanke für Gedanke.

Diesen Ablauf kannst du auch beim Einschlafen nutzen.

Ein kleines Abendritual

Ein bewusstes Ritual vor dem Schlafengehen kann deinem Tag einen kleinen Abschluss geben und deinem Kopf signalisieren: Jetzt darf es ruhiger werden.

Zum Beispiel:

  • eine energetische Reinigung des Schlafplatzes

  • eine kurze innere Reise oder Meditation

  • ein schönes Büchlein auf dem Nachtkästchen, in das du aufschreibst, wofür du heute dankbar bist

Und was ist mit deinem Schlafzimmer?

Wenn es dir öfter passiert, dass du nachts aufwachst, unruhig schläfst oder beim Einschlafen immer wieder Schwierigkeiten hast, kannst du dich auch mit der Umgebung deines Schlafplatzes beschäftigen.

Vielleicht möchtest du dich über eine Radiästhesie-Untersuchung (beispielsweise zum Austesten von Wasseradern oder Verwerfungen) informieren und/oder dich mit Feng-Shui-Tipps beschäftigen.

Hier ein paar allgemeine Anregungen für dein Schlafzimmer:

  • Nicht mit dem Kopf unter einem Fenster schlafen

  • Eine Tür sollte möglichst nicht direkt hinter deinem Rücken sein – du siehst nicht, wenn jemand hereinkommt

  • Kein Spiegel im Schlafzimmer – Spiegel gelten als Verstärker

  • Keine grellen Farben

  • Keine zu dunklen Farben

  • Keine Holzbalken an der Decke – sie gelten als Energie-Trenner

  • Möglichst keine elektronischen Geräte; ein TV-Gerät gegebenenfalls abdecken

  • Nur luftverbessernde Pflanzen

Vielleicht ist ja nur eine Kleinigkeit dabei, die du verändern möchtest – und manchmal kann genau das schon einen Unterschied machen.

Wenn die gleichen Gedanken immer wieder kommen

Vielleicht bemerkst du, dass dich immer wieder die gleichen Gedanken beschäftigen – oder dass es immer wieder ähnliche Themen sind, die nachts in deinem Kopf auftauchen.

Dann lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen.

Denn vielleicht geht es gar nicht darum, diese Gedanken möglichst schnell loszuwerden. Vielleicht wollen sie dich auf etwas aufmerksam machen, das in deinem Leben gerade gesehen, gefühlt oder verändert werden möchte.

Manchmal beginnt genau hier eine ganz andere Reise – weg vom Gedankenkarussell und hin zu einem besseren Verständnis für dich selbst.

„Nimm deine Gedanken nicht so ernst."

˜ Eckhart Tolle

Du musst das nicht alles alleine herausfinden.

Wenn du dabei Unterstützung möchtest,

findest du hier nähere Informationen -


Noch mehr Impulse für dich:

Beitrag, passend zu diesem Thema: 🔗 Wie innerer Frieden die Welt verändert

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Die Inhalte meines Bewusstseins-Mentorings dienen der persönlichen und geistigen Weiterentwicklung und ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung. Es werden keine Heilversprechen gegeben.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an gesunde, volljährige Personen. Solltest du unter körperlichen oder psychischen Beschwerden leiden, wende dich bitte an eine entsprechende Fachperson.

Die Teilnahme am Mentoring-Programm setzt eigenverantwortliche Lernbereitschaft voraus. Für diese Prozesse kann ich keinen bestimmten Erfolg versprechen. Ich bin hierbei lediglich Prozessbegleiterin und gebe Empfehlungen, Hilfestellungen, Muster und Anleitungen.

Die Umsetzung und das Treffen von Entscheidungen obliegen allein dir.

Du bist für deine physische und psychische Gesundheit sowohl während des Mentorings als auch in der Phase zwischen den Terminen in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sämtliche Maßnahmen, die du möglicherweise aufgrund Mentorings durchführst, liegen in deinem eigenen Verantwortungsbereich.

Stand: 09/26


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